WollLust & FarbGenuss

Manchmal können zwei Wünsche ideal miteinander verbunden werden: beim Shooting für “Lebensraum Treppe” suchten wir Models, die ins Kommunikationskonzept der Firma Schrenk passten – die Kunsttherapeutin Elvira Jank – sie betreibt in Zwettl das Geschäft “WollLust & FarbGenuss” – suchte eine Location, wo ihre selbst entworfenen und gefertigten Strickkleider, -mäntel und -hauben für Werbesujets inszeniert werden konnten.

Die Lösung: die Treppen im Schauraum von Schrenk und das – zum Zeitpunkt des Shootings finstere – Lager. Aber sehen Sie selbst:

 (Dieter Schewig)

 (Dieter Schewig)

 (Dieter Schewig)

 

Lebensraum Treppe: die Schrenk GmbH

Fotoshooting beim Waldviertler Treppen- und Türenhersteller Schrenk GmbH. Der Schwerpunkt der samstäglichen Session: Imagebilder, die die Holztreppen in unterschiedlichsten Ausführungen als authentischen Lebensraum, Spiel- und Erholungszone zeigen.

Sehr konstruktiv verlief schon das Briefing mit dem Firmenchef und dem Marketingleiter – die Zielgruppen für die Prospekte waren bereits identifiziert, der Verwendungszweck der Bilder sowie die gewünschten Bildaussagen wurden im Gespräch klar formuliert. Die fürs Fotoshooting notwendigen Models (Familie, ältere Menschen, Rollstuhlfahrer) wurden von der Fa. Schrenk aus dem Freundes- und Familienkreis angeheuert, der Shootingplan für den arbeitsreichen Tag wurde von mir bereitgestellt. Apropos Shootingplan, damit es einmal explizit ausgesprochen ist: nichts ist unangenehmer, als nach einem halben Tag Shooting nicht mehr zu wissen, was noch alles am Programm gestanden wäre. Alle am Fototermin Beteiligten sind konzentriert, aber auch nach einigen Stunden müde – der Überblick über schon Abgehandeltes und noch zu Fotografierendes ist ohne Plan nicht mehr vorhanden. Eine klare Empfehlung: Shootingplan so detailliert wie möglich aufschreiben! Die Erstellung kostet zwar Zeit, erleichtert aber die Planung der Models, der Requisiten und hilft enorm bei der Durchführung des Fotoprojekts.

Zurück zu Schrenk: fotografiert wurde im Schauraum Waidhofen/Thaya, die Einstellungen sollten “reale Wohnsituation” suggerieren. Die Models benötigten, weil sie ja untereinander bekannt waren, keine Anlaufzeit. Und wie immer, wenn Kinder beteiligt sind: es war total lebhaft, lustig und abwechslungsreich. Wirklich beachtlich, wie lange die Kids es ausgehalten haben, die Stiegen rauf und runter zu laufen und mitzumachen, was wir ihnen vorgeschlagen hatten. Der Shootingplan hat den Rahmen vorgegeben, natürlich sind wir auf die spontanen Situationen, die sich im Verlauf des Tages ergeben haben, gerne eingegangen.

Bevor wir den Tag mit “klassischen” Aufnahmen der Holztreppen abgeschlossen haben, haben sich noch drei Models mit selbstgestrickten Kleidern, Mänteln und Hauben zu uns gesellt – dazu aber später noch mehr …

 

 (Dieter Schewig)

 (20131109_schrenk_0440.CR2: schewig fotodesign 20131109_schrenk_0453.CR2: schewig fotodesign)

 (Dieter Schewig)

 (Dieter Schewig)

 (Dieter Schewig)

 (Dieter Schewig)

 (Dieter Schewig)

 (Dieter Schewig)

 (Dieter Schewig)

 (Dieter Schewig)

 (Dieter Schewig)

 (Dieter Schewig)

 (Dieter Schewig)

 (Dieter Schewig)

 (Dieter Schewig)

London: The Pint, The Shard, The Gherkin & Co

Nach dem “Spiegelbild”-Workshop mit Bettina Strümpf in Bristol habe ich in Abstimmung mit der Agentur Westend61 drei Tage in London fotografiert. Der Schwerpunkt: Architekturaufnahmen vom Financial Center.

Auf die Frage an meinen londoner Gastgeber, wo denn  das Financial Center in London sei, hat er mich in zwei Richtungen geschickt:

Erstens zu den Docklands im Osten Londons, wo sich in den letzten Jahrzehnten die Big Players der Finanzwelt niedergelassen haben. Canary Wharf ist laut Wikipedia einer der größten Cluster an Wolkenkratzern in Europa und eine unmittelbare Konkurrenz zum althergebrachten Finanzplatz in der City.

Zweitens in die City of London, die in Anbetracht der Konkurrenz in den Docklands mit spektakulären Neubauten Aufmerksamkeit erregt.

In diesen drei Tagen bin ich viele Kilometer mit Fotorucksack, Stativ und Regenschutz durch London gegangen und gefahren – wetter- und lichtbedingt auch mehrmals zu den gleichen Gebäuden, die in jeder Lichtsituation, egal ob bei Tag oder bei Nacht, ob von Norden oder Süden, einfach spektakulär aussehen. Offensichtich liebt man es in Londen, den Gebäuden Spitznamen zu geben: Sir Norman Fosters “30 St Mary Axe”  wird liebevoll “The Gherkin” genannt, Renzo Pianos “London Bridge Tower” “The Shard” und Rafael Viñolys Gebäude mit dem Arbeitstitel “20 Fenchurch Street” wird seiner Form wegen “The Pint” genannt.

Einige weitere Wolkenkratzer sind schon in Bau, mehrere sind bereits genehmigt – die Londoner Skyline wird sicherlich in einem Jahr wieder anders aussehen – ich warte gespannt auf die nächste Gelegenheit, London zu besuchen.

 London (Dieter Schewig)

London (Dieter Schewig)

London (Dieter Schewig)

London (Dieter Schewig)

London (Dieter Schewig)

London (Dieter Schewig)

London (Dieter Schewig)

London (Dieter Schewig)

London (Dieter Schewig)

London (Dieter Schewig)

London (Dieter Schewig)

London (Dieter Schewig)

London (Dieter Schewig)

London (Dieter Schewig)

London (Dieter Schewig)

London (Dieter Schewig)

London (Dieter Schewig)

London (Dieter Schewig)

London (Dieter Schewig)

London (Dieter Schewig)

London (Dieter Schewig)